Das Behandlungsteam der Psychoonkologischen Abteilung ist in den Bereichen Psychologie, Kunsttherapie, Musiktherapie, Sozialberatung, Logopädie und Klinikseelsorge tätig.
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Logopädie

 „Wir Logopäden in der Sonnenberg-Klinik beschäftigen uns mit Menschen, die nach einer Tumorerkrankung in ihrer verbalen oder nonverbalen Kommunikationsfähigkeit eingeschränkt sind.“

Unsere Therapievorschläge zur Rehabilitation gelten dabei insbesondere folgenden Bereichen:

Sprechen, Stimme, Schlucken, Kommunikation

„Eine logopädische Behandlung im Rahmen der onkologischen Rehabilitation ist in der Regel dann gefragt, wenn eine Tumorerkrankung des Mund-Rachenraumes und des Kehlkopfes vorliegt.“

Dabei umfasst die logopädische Behandlung unserer Patienten in der Regel folgende Aufgaben:

  • Untersuchung - Befundung / Diagnostik
  • Therapieziele -  Therapieplan
  • Therapie                        
  • Beratung - Prävention / Prophylaxe, Information /Aufklärung

Wir behandeln insbesondere:

  • Sprechstörungen (Dyslalie, Rhinophonie, Dysglossie …)
    Sprechstörungen nach HNO-Tumoren sind häufig Störungen der ausführenden Sprechorgane, u.a. Lippen, Zunge und Kiefer.  Sie äußern sich durch mangelnde Artikulationsgenauigkeit und Einschränkungen im Sprechablauf.
  • Stimmstörungen (nach OP, nach Bestrahlung, nach Erschöpfung …)
     Im onkologischen Bereich sind funktionell oder organisch bedingte Störungen der Stimmgebung, wie z.B. nach Operationen, Bestrahlung oder nach deutlicher Erschöpfung. Sie wirken sich auf die stimmliche Leistungsfähigkeit, den Stimmklang und die Prosodie (Lautstärke, Rhythmus, Melodik) aus.
  • Schluckstörungen (nach OP, nach Bestrahlung, bei Schluckangst …)
    Schluckstörungen nach HNO-Tumoren sind funktionell, organisch oder strahlungsbedingte Störungen, die sowohl die Muskulatur von Mund, Kiefer und Rachen,  als auch alle anderen am Schluckvorgang beteiligten Strukturen betreffen können.
  • Einschränkungen der kommunikativen Möglichkeiten in Beruf und Alltag
    (als Folge der Erkrankung) verbaler oder nonverbaler Art können bei nachoperativen Folgen, z. B. im Hinblick auf das Sprechen oder auf Grund einer besonderen seelischen Belastung im Rahmen der onkologischen Erkrankung, zu einer spürbaren Minderung der Lebensqualität in Beruf und Alltag führen

 

 

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