

Ernährung nach Darmoperation in der Tumornachsorge
Nach einer Darm-Operation, besonders, wenn Tumore (Krebs) entfernt worden sind und damit auch ein Teil des Dickdarm es fehlt, sollten einige Ernährungsaspekte beachtet werden.
In der Sonnenberg-Klinik wird im Rahmen der Ernährung sberatung und Ernährung stherapie darauf eingegangen und eine den Darm schonende leichte Vollkost verabreicht.
Im Folgenden finden Sie einige Tipps und Hinweise, welche den Heilungsprozess unterstützen.
Möhren, Zucchini, Fenchel, Schmorgurke, geschmorte Tomaten (ohne
Haut), Sellerie, rote Bete, Spinat, Kürbis - Broccoli und
Blumenkohl müssen ausgetestet werden.
leichtem Blattsalat, fein geriebenen Möhren, günstig für den Darm sind Gemüsesäfte wie Möhren- und Tomatensaft.
- Naturjoghurt, mild gesäuerte Buttermilch, Kefir
- Kanne Brottrunk (Saft aus
vergorenem Brot), Kombucha-Getränk (Tee/Algen/
Getränk),
milchsauer vergorene
Gemüsesäfte - diese Getränke sind alle im Reformhaus oder
Naturkostladen
erhältlich.
Dies sind grobe Richtlinien, welche man bei der Ernährung nach Darmoperation beachten sollte. Grundsätzlich muss immer in der individuellen Ernährung die Bekömmlichkeit und Verträglichkeit verschiedener Speisen ausgetestet werden.
Ist die Darmschleimhaut, z.B. als Folge einer Strahlen- und Chemotherapie, geschädigt, werden häufig Milch und Milchprodukte in der Ernährung nicht vertragen.
Der in der Milch enthaltene Milchzucker (Lactose) wird im Dünndarm nicht abgebaut und gelangt in die unteren Darmabschnitte, wo er Krämpfe und Durchfälle auslösen kann.
Sie sollten deshalb zunächst vorsichtig sein. Am besten werden in der Regel fettarme Sauermilchprodukte (Quark, Dickmilch, Kefir) vertragen, während frische Milch häufiger Beschwerden hervorruft.
Eine Alternative stellt die Sojamilch dar. Sie ist frei von Lactose und zudem küchentechnisch gut verwendbar, z.B. für die Zubereitung von Kartoffelbrei, Pudding und Milchreis.
Sojamilch enthält natürlicherweise weniger Fett als Kuhmilch, jedoch genauso viel Kalzium.
Sojamilch sollte aus nicht gentechnisch veränderten Sojabohnen hergestellt sein. Einige Hersteller (z.B. Fa. Alpro Soja) garantieren dies bei ihren Produkten. Bio-Produkte müssen ebenfalls gentechnikfrei sein.
Eine weitere Alternative zur Verwendung von Kuhmilch, oder auch bei bestehender Sojaallergie, ist eine spezielle milchzuckerfreie Kuhmilch der Fa. OMIRA (MINUS L). Auch diese Milch lässt sich bei der Speisenzubereitung gut einsetzen, da der Milchzuckeranteil unter 0,1 g/100 g beträgt. Der typische Milchgeschmack bleibt laut Hersteller erhalten.
Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit
Ihre Sonnenberg-Klinik
Chefarztsekretariat
Frau Müller
Telefon
05652 54-916
Fax 05652 54-200
E-Mail: mueller@sonnenberg-klinik.de

Chefarzt PD Dr. med. Johannes Zahner
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Aktualisiert am 02.08.2011